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Stickstoffelimination

Reduzieren Sie Ihre Stromkosten

Eliminieren Sie Stickstoff mit Bakterien.

Nicht nur die Klärschlammentsorgung ist ein großer Kostenpunkt für Kläranlagen, auch der Stromverbrauch der Stickstoffelimination frisst viel Energie. Üblicherweise erfolgt die Stickstoffelimination durch die Kombination von Nitrifikation und Denitrifikation. Wer seine Kosten reduzieren will, muss dieses Verfahren durch ein weniger belüftungsintensives ersetzen.
Dazu eignet sich das Deammonifikationsverfahren. Circa 80 Prozent des Ammoniums wird dabei im Nitritationsprozess zunächst nur bis zur Stufe des Nitrit oxidiert. Im zweiten Schritt oxidiert das verbliebene Ammonium mit Nitrit durch anaerob oxidierende Bakterien zu Stickstoff. Für den Prozess eignen sich besonders die langsam wachsenden Anammox-Bakterien.
Das Deammonifikationsverfahren verbraucht nur circa 40 Prozent des Sauerststoffs einer konventionellen Nitrifikation. Eine Kohlenstoffquelle ist überflüssig.

Kommunale Kläranlagen arbeiten derzeit wohl am häufigsten mit dem DEMON®-System. Es beruht auf einer Entwicklung der Universität Innsbruck; die Demon GmbH entwickelte es weiter und patentierte dies. Das DEMON®-System wird zur Stickstoffelimination im Schlammwasser einer Kläranlage eingesetzt.  Der Einsatz im Schlammwasser und in der Biologie einer Kläranlage wurde von der Demon GmbH ebenfalls großtechnisch gezeigt und als EssDE® patentiert. Es ist bislang wesentlich weniger verbreitet als das DEMON®-System.

ELIQUO STULZ arbeitet eng mit der niederländischen Schwesterfirma ELIQUO WATER & ENERGY BV zusammen.
Beide Unternehmen haben bereits einige Anlagen zur Stickstoffelimination aus dem Schlammwasser von Kläranlagen realisiert.

Demon®-System auf der Kläranlage Plettenberg